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Apfelplan zum mitnehmen und anhören. Folge 6. Mac Magazine. Klammer auf. Print. Klammer zu. Diesmal als MP3 und somit auch wieder iPod- und iPhone-kompatibel. Während ich auf mein MacBook Pro gespart vertrieb ich mir die Zeit mit mehr oder weniger sinnvollen Dingen. Ich suchte nach guten Mac-Zeitschriften. Ich habe sogar welche gefunden. Jippiee! Leider bekomme ich von den Verlagen kein Geld für die Nennung der Namen. Naja. Egal. Die wichtigsten oder zumindest Bekanntesten sind:
Schnell waren also die wichtigsten Mac-Magazine gefunden. Aber auch schlimmste Befürchtungen wurden Wirklichkeit. Selbst das beste der Printmagazine war sein Geld nicht wert. Der Nutzen tendierte gen Null. Ich möchte dir Alternativen zu Mac-Magazinen aufzeigen. Jemand der Informationen und Hilfe zu Mac OS Zehn, iPod, iPhone und Apple sucht muss nicht unbedingt auf dieses klassische Printmedium zurückgreifen. Wobei mir bewusst ist das die gedruckten Mac-Magazine ihre Daseinsberechtigung haben. Ausrufezeichen.
Am meisten stört in Mac-Magazin-Artikeln das Themen nur allgemein beschrieben werden. Eine Lösung wird meist nicht angeboten. Der Author weckt im besten Fall das Interesse bei den Lesern. Das ist ja erstmal nichts Schlechtes. Es gibt zum Beispiel die Spezies Konsument die gerne konkrete Beispiele und Lösungen mag. Am besten in Form einer bebilderten Anleitung die einen Schritt für Schritt bis zum Ziel führt. Diesen Ansatz verfolgt zum Beispiel Apfelplan.
Nehmen wir Aktualität als Negativbeispiel. Nachrichten sind in Mac-Magazinen ein großes Problem. Da sie in einem Rythmus von 2-4 Wochen erscheinen. Dann sind die Nachrichten veraltet. Das Internet ist einfach schneller. Was sind Nachrichten wert die vor 2 oder gar 4 Wochen durch das Internet gegeistert sind. Das Thema ist dann entweder uninteressant oder wurde von den Bloggern schon ausreichend verarbeitet. Wenn der Author die Nachricht nicht gerade in einen erstklassigen Artikel über das Thema giesst ist das so sinnvoll als ob er ihn nicht geschrieben hätte. Das nennt man dann glaube ich Füllmaterial. Damit das Heft nicht zu dünn wird. Anders kann man Nachrichtendreizeiler nicht nennen.
Alternativen mussten also her. Nach ein bisserl Gegrübel findet man annehmbare Möglichkeiten um an Support und Infos zu kommen. Ohne Mac-Zeitschriften zu kaufen. Informationen über Mac OS X sind nicht so weit weg wie man vielleicht vermuten könnte. Ein wenig Gewühle in Foren. Ein bisserl Gesuche im Internet. Ein etwas genauerer Blick auf die Dinge auf der Festplatte. Addiert man das Gewühle, das Gesuche und den genaueren Blick erhält man folgendes Ergebnis:
Mac-Magazine können einfach nicht Dasselbe leisten wie diese unterschiedlichen Quellen. Ansonsten müssten sie in Buchstärke erscheinen. Aber über Bücher wollte und wird in einer anderen Folge gesprochen werden. Stattdessen sag ich dir kurz wie du an die genannten Quellen kommst...
Während einer Forumdiskussion wurde klar das Mac-Magazine durchaus ihre Berechtigung haben. In der Diskussion hatte ich mich über den Unsinn von gedruckten Mac-Zeitschriften ausgelassen. Einer der Diskutanten argumentierte mit Situationen in denen er kein Laptop aufklappen möchte. Kein Internet zur Verfügung hat. Einmal nicht auf einen Bildschirm starren möchte. Abgesehen von diesen Argumenten gibt es anscheinend noch genug Kundschaft für gedruckte Mac-Magazine. Wirklich nachvollziehen kann ich das nicht. Vielleicht können andere nicht nachvollziehen das ich mir die Informationen aus dem Internet hole. Wer weiß? Wer weiß?
Bevor ich hier jetzt ins Philosophische abdrifte läute ich das Ende der Folge ein. Bis nächste Woche.